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Passphrase erzeugen

Sieben zufällige Wörter statt acht kryptischer Zeichen: leichter zu merken und schwerer zu knacken. Gezogen wird aus einer deutschen Diceware-Liste mit 7764 Wörtern, jedes gut 12,9 Bit. Die Anzeige rechnet ehrlich — Grossbuchstaben bringen null.

Bereit

Gezogen wird aus 7764 deutschen Wörtern, jedes mit 12.92 Bit. Sieben Wörter ergeben gut 90 Bit und gelten nach der Skala oben als solide — sechs wären 77,5 und blieben knapp unter der Grenze von 80. Deshalb steht die Vorgabe auf sieben. Für ein nebensächliches Konto reichen auch fünf; fürs Hauptpasswort des Passwortspeichers nimm eher acht.

Zu den beiden Kästchen: die Ziffer bringt 3.32 Bit dazu. Grossbuchstaben bringen nichts — wenn jedes Wort gross anfängt, ist das eine feste Regel und keine Wahl, und wer das Verfahren kennt, probiert sie einfach mit. Die Anzeige rechnet deshalb null Bit dafür. Beides ist nur da, weil manche Anmeldeformulare es verlangen.

Die Wortliste stammt von dys2p/wordlists-de und ist im Original eine Diceware-Liste mit 7776 Einträgen, also genau sechs hoch fünf. Zwölf Wörter fehlen hier, weil die Seite auch in Schulen läuft — damit geht das Auswürfeln von Hand nicht mehr sauber auf, und es wird ohnehin mit crypto.getRandomValues gezogen. Nichts davon verlässt dein Gerät.

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